Jungsein im letzten Jahrzehnt der DDR konnte die Mitgliedschaft bei den
Jungpionieren, den Thälmannpionieren und schließlich in der FDJ
bedeuten. Oder aber man lebte mit ganz anderen Idealen und Zielen als
„Außerirdischer“, sprich Punk, im Arbeiter- und Bauernstaat – und wurde
schnell als Staatsfeind und Krimineller von der Staatssicherheit
beobachtet. Wie haben sie sich junge Menschen damals mit den
herrschenden Zwängen und den daraus folgenden, oftmals schwierigen
(Lebens-)Entscheidungen auseinandergesetzt? Anhand zahlreicher Bilder,
Filmmaterial oder auch Musikbeispielen erkunden wir, wie das Leben für
Jugendliche in der DDR aussah.
Leitung: Dr. Peter Wurschi (Stiftung Ettersberg), Dr. Frank König (EJBW)
Ort: EJBW, Kaminzimmer (Treffpunkt Rezeption)
Zeit: 10.00 Uhr – 15.30 Uhr
Teilnehmer: max. 15 SchülerInnen
Stiftung Ettersberg in Zusammenarbeit mit der Europäischen Jugendildungs- und Jugendbegegnungsstätte in Weimar