Stiftung Ettersberg · Europäische Diktaturforschung · Aufarbeitung der SED-Diktatur · Gedenkstätte Andreasstraße

  • Weiße Villa: Hauptsitz der Stiftung Ettersberg in Weimar, Jenaer Str. 4
  • Blick zum Ettersberg vom Haus der Stiftung Ettersberg
  • Außenfassade des Kubus (Foto: Michael Kirsten)
  • Außenansicht der Gedenk- und Bildungsstätte Andreasstraße (Foto: Claus Bach)
  • Kubus der Gedenk- und Bildungsstätte Andreasstraße (Foto: Claus Bach)
  • 11. Internationales Symposium der Stiftung Ettersberg »Kummunismusforschung und Ernnerungskulturen«

Die Stiftung Ettersberg wurde 2002 auf Anregung des spanischen Schriftstellers und Überlebenden des KZ Buchenwald, Jorge Semprún, gegründet und ist der vergleichenden Erforschung europäischer Diktaturen und der Aufarbeitung der SED-Diktatur gewidmet. Sie ist ein Forum des Dialogs zur Aufarbeitung der deutschen und europäischen Diktaturgeschichte und der Stabilisierung junger Demokratien. Seit 2012 ist die Stiftung Ettersberg nun auch Trägerin der Gedenk- und Bildungsstätte Andreasstraße in der ehemaligen Untersuchungshaftanstalt des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) in Erfurt.

Blog Andreasstraße

  • Im Freihof der Gedenk- und Bildungsstätte Andreasstraße: Kassiber-Text

    Wer kennt den/die Urheber/in eines Kassibers aus Erfurt?

    »MEINE AUGEN SAHEN NICHT
     MEINE OHREN HÖRTEN NICHT
     MEINE LIPPEN SPRACHEN NICHT
                                 MEINE FINGER FÜHLTEN NICHT«

    Dieser Textauszug stammt aus einem Gedicht eines unbekannten Häftlings aus der Erfurter U-Haftanstalt des MfS. Notiert auf einem Kassiber wurde das Gedicht vom Ministerium für Staatssicherheit abgefangen und archiviert. Heute ist das Gedicht auf dem Freihof der Gedenk- und Bildungsstätte Andreastraße angebracht. Leider fehlt uns immer noch jeder Hinweis auf den Urheber. Mit diesem Aufruf bitten wir um Hinweise zum Verfasser des Kassibertextes. Bitte melden Sie sich unter unserer Telefonnummer 0361 / 219 212 0 oder per Mail an unsere Adresse.

    Veröffentlicht am 08. April 2014 um 10:11 Uhr

  • Die Teilnehmer in den Räumen des Stadtschlosses in Weimar

    »Revolution - Fortsetzung folgt. Schiller & die Friedliche Revolution 1989«

    Gemeinsam mit der Klassik Stiftung Weimar bot die Stiftung Ettersberg am 22. und 23. März 2014 ein offenes Seminar für Schüler und Jugendliche an. »Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit« – die Parolen der Französischen Revolution entwickelten sich auch zu einer zentralen Forderung der Friedlichen Revolution 1989 in der DDR.
    Die Schülerinnen und Schüler sowie FSJler im Alter von 15 bis 19 Jahren besuchten unterschiedliche historische Orte wie das Stadtschloss Weimar und die Gedenk- und Bildungsstätte Andreasstraße, um über das Thema ›Revolution‹ zu diskutieren und sich mit Texten von Zeitgenossen auseinanderzusetzen. In Zusammenarbeit mit der Theaterpädagogin Diana Juneck wurden gemeinsam Stimmungsbilder und eine abschließende Performance entwickelt, die die historisch so unterschiedlichen Revolutionen mit dem aktuellen Zeitgeschehen verbanden.
    Die Zusammenarbeit der beiden Stiftungen soll fortgesetzt werden. Vielen Dank noch einmal an die Schüler und Schülerinnen sowie FSJler, die uns mit ihrem Wissen und Engagement so in Erstaunen versetzt haben.

    Veröffentlicht am 27. März 2014 um 13:59 Uhr

  • das abgelegte Brot im Freihof

    Fundstück der Woche

    Ein Brot mit integrierter Eisensäge? Gibt es nicht nur in Comics mit Lucky Luke, sondern auch in der Gedenkstätte Andreasstraße. Staunend fanden wir am Montag, den 10. März 2014, diesen Brotlaib im ehemaligen Freihof. Seitdem beschäftigen uns mehrere Fragen: Ist das Kunst oder kann das weg? Dient das eisenhaltige Nahrungsmittel der Selbstbefreiung? Handelt es sich gar um eine neue Form des Gedenkens jenseits von Kerzen und Blumenkränzen? Wir, die Mitarbeiter der Gedenkstätte, hoffen auf ein Bekenntnis des ominösen Brotablegers. Gerne möchten wir die Geschichte hinter diesem ungewöhnlichen Fund erfahren und sie weitertragen…

    Veröffentlicht am 13. März 2014 um 18:49 Uhr

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