Stiftung Ettersberg · Europäische Diktaturforschung · Aufarbeitung der SED-Diktatur · Gedenkstätte Andreasstraße

  • Weiße Villa: Hauptsitz der Stiftung Ettersberg in Weimar, Jenaer Str. 4
  • Blick zum Ettersberg vom Haus der Stiftung Ettersberg
  • Eingang der Gedenk- und Bildungsstätte Andreasstraße (Foto: Claus Bach)
  • Kubus der Gedenk- und Bildungsstätte Andreasstraße (Foto: Claus Bach)
  • Außenfassade des Kubus mit Bildern der Friedlichen Revolution (Foto: Claus Bach)
  • 11. Internationales Symposium der Stiftung Ettersberg »Kummunismusforschung und Ernnerungskulturen«

Die Stiftung Ettersberg wurde 2002 auf Anregung des spanischen Schriftstellers und Überlebenden des KZ Buchenwald, Jorge Semprún, gegründet und ist der vergleichenden Erforschung europäischer Diktaturen und der Aufarbeitung der SED-Diktatur gewidmet. Sie ist ein Forum des Dialogs zur Aufarbeitung der deutschen und europäischen Diktaturgeschichte und der Stabilisierung junger Demokratien. Seit 2012 ist die Stiftung Ettersberg nun auch Trägerin der Gedenk- und Bildungsstätte Andreasstraße in der ehemaligen Untersuchungshaftanstalt des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) in Erfurt.

Blog Andreasstraße

  • Uwe Kolbe

    Lesung und Autorengespräch mit Uwe Kolbe am 15. Oktober 2014

    Unmittelbar im Vorfeld unseres 13. Internationalen Symposiums in Weimar, das sich in diesem Jahr mit dem Bild der DDR in der Literatur und den audiovisuellen Medien auseinandergsetzt hat, konnten wir den Autor und Heinrich-Mann-Preisträger Uwe Kolbe in unserer Gedenk- und Bildungsstätte willkommen heißen. In unserer Reihe BUCH IM KUBUS las Kolbe Auszüge aus seinem Anfang dieses Jahres erschienenen Roman »Die Lüge« vor. Darin erzählt der Autor in Anlehnung an die eigene Biografie von einem erschreckenden Vater-Sohn-Konflikt in einer untergehenden Diktatur. Es ist die tragische Geschichte eines Vaters, der den eigenen, aufstrebenden Künstler-Sohn ausspioniert. Die Lesung wurde ergänzt mit Auszügen aus seinen 2011 erschienenen essayistischen Erzählungen »Vinetas Archive. Annährungen an Gründe«, in denen Kolbe seine Erinnerungsbilder an die DDR verarbeitet. Im Anschluss an die Lesung stand der 1957 in Ostberlin geborene Autor für ein Gespräch mit dem Publikum zur Verfügung. Darin betonte er, dass er sich nicht als »politischen Schriftsteller« sieht. Wir danken dem Autor und allen Gästen für eine gelungene Veranstaltung.

    Veröffentlicht am 20. Oktober 2014 um 13:06 Uhr

  • Besucher beim Tag des offenen Denkmals

    Tag des offenen Denkmals

    14. September 2014

    300 Besucher nutzen den Tag des offenen Denkmals für eine Besichtigung der Gedenk- und Bildungsstätte Andreasstraße. Am Nachmittag fand außerdem im Kubus eine Aufführung der F+F Compagnie aus Frankreich statt. In Ihrer Performance »Die Unbehauste– L´inhabitée« setzten sich die Künstler mit dem Werk von Helga Novak auseinander.

    Veröffentlicht am 15. September 2014 um 11:26 Uhr

  • Originalaufnahme der Besetzung der Erfurter Stasi-Bezirksverwaltung am 4.Dezember 1989 (Foto: Gesellschaft für Zeitgeschichte)

      Über den Anfang vom Ende der Staatssicherheit

      Im Video der Bundesregierung berichtet die Zeitzeugin Barbara Sengewald über den 4. Dezember 1989 und die erste Besetzung einer Stasi-Bezirksverwaltung in der DDR. Gemeinsam mit anderen mutigen Bürgern hat sie begonnen den Geheimdienst aufzulösen, der sie selbst bespitzelt hat.
      Die Bundesregierung hat auf der zum Jubiläum eingerichteten Sonderseite eine Chronik der Ereignisse der Friedlichen Revolution 1989/90 erstellt.

      Veröffentlicht am 25. August 2014 um 14:07 Uhr

    Alle Blog-Einträge ›